Vom Einkochen und der Achtung vor Lebensmitteln

In der heutigen Zeit gerät dieses Thema etwas in Vergessenheit.

Es ist leider heutzutage so, daß wir in einer Wegwerfgesellschaft leben. Lebensmittel haben teilweise nicht mehr die Qualität wie man sie gewohnt ist und kosten dementsprechend auch so viel. Uns ist es jetzt schon ein paar mal passiert, daß wir Produkte gekauft haben und diese nach kürzester Zeit verdorben waren. Mir kommt es außerdem so vor, daß die Leute gar nicht mehr so darauf achten und keinen Respekt mehr vor den Lebensmitteln haben. Es muss günstig sein. Wenns dann mal verdirbt und man es wegwerfen muss, tuts ja auch nicht so weh, da es ja eh nicht so viel gekostet hat. Das finde ich absolut nicht ok!!! Die Bauern bekommen fast nix dafür bzw. werden die Produkte von irgendwo hertransportiert wo sie nicht viel kosten. Versteht mich nicht falsch. Wir kaufen auch günstig ein. Aber eben mit Hirn!!! Es muss z.B. nicht immer das günstigste Fleich vom XY sein. Lieber einmal weniger Fleisch essen und dafür lieber etwas teurer, dafür aber gute Qualität und echt lecker!!!
Jeder der einmal selbst sein Gemüse angebaut hat weiß, wie viel Arbeit das macht damit am Ende auch etwas leckeres dabei rausschaut. Wenn Du das mal gemacht hast oder jedes Jahr diesem Hobby nachkommst, siehst Du das ganze mit anderen Augen!

Von der Selbstversorgung sind wir meilenweit entfernt. Das geht auch glaub ich nur, wenn Du nicht arbeiten gehen musst und sonst keine anderen Hobbys hast. Aber wir wollen versuchen, gutes Obst und Gemüse für uns selbst anzubauen um einen Teil unseres Bedarfs abzudecken. Dabei ist das Thema des Haltbarmachens genau so wichtig wie das des eigentlichen Gärtnerns. Was hat man davon viel zu ernten und weiß dann nicht, wie man die Produkte verarbeiten soll bzw. wie man sie haltbar macht.

Einiges kann man ja bedenkenlos einfrieren. Doch das hat auch seine Grenzen und vorallem braucht eine Gefriertruhe oder Gefrierschrank immer Strom. Alternativen dazu sind einkochen (einwecken oder einrexen) oder dörren.

Dieses Jahr haben wir uns mal ans einkochen von Lebensmitteln gemacht. Wir haben dieses Jahr noch nicht so viel angebaut. Daher waren es auch nur erste Versuche in diese Richtung. Angefangen haben wir mit Erdbeer-, Trauben- und Marillensaft aus dem Dampfentsafter. Dann, nach der Gurkenernte mit Gurken- und Zucchinisalat. Weiter gings dann mit Apfelmus aus Klaräpfeln, die wir von meiner Schwester bekommen haben. Es folgten Himbeer- und Brombeersaft, ebenfalls aus dem Dampfentsafter, wobei ein Teil des Brombeersaftes zu Brombeergelee weiterverarbeitet wurde. Weiter gings dann mit Julias Kürbis-Apfel- und Paprika-Chutney. Die vorerst letzte Einkochaktion war Julchens Kürbissuppe vom Butternut Kürbis.

Wir werden Euch noch genauer über die einzelnen Versuche berichten und noch das ein oder andere Rezept online stellen.

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